Überspannungsschutz ist jetzt Pflicht

 

In den im Oktober 2016 veröffentlichten Neuauflagen der DIN VDE 0100-443 und -534 ist geregelt, wann ein Überspannungsschutz notwendig ist.Am 14.12.2018 ist die Übergangsfrist abgelaufen. Damit sind die Anforderungen der Normen Pflicht.

 

Warum das Ganze?ueberspannungsschutz

Ziel ist es, die Anzahl der Überspannungsschäden (ca. 450 000 pro Jahr in Deutschland) zu minimieren. Überspannungsschutzgeräte können die auftretende Spannung auf das Maß begrenzen auf das die dahinterliegende Installation ausgelegt ist. Heißt: Es soll vermieden werden, daß es aufgrund eines Isolationsversagens zu Funkenbildungen, Kurzschlüssen und Bränden kommen kann.

 

Wieso hat man das früher nicht gebraucht?

Im Gegensatz zu früher benutzen wir heutzutage sehr viel mehr moderne Geräte wie z.B. Router, PCs, Smart-TVs und elektronisch gesteuerte Geräte als früher. Diese sind sehr viel empfindlicher gegen Überspannungen als die früheren Geräte.

 

Woher können Überspannungen kommen?

Hauptsächlich durch direkte oder indirekte Blitzeinschläge (bis zum Umkreis von ca. 2km) . Aber auch durch Schalthandlungen im Stromversorgungsnetz (etwa durch große Maschinen, Durchlauferhitzer, Klimaanlagen oder bei Kurzschlüssen) können elektronische Bauteile zerstört werden und durch Funkenbildungen Folgeschäden auftreten.

 

Für wen gilt die Pflicht?

Grundsätzlich im privaten Wohnungsbau und im kleinen Gewerbebau wenn in diesen Betriebsmittel der Überspannungskategorie I oder II installiert werden. Also eigentlich immer da hierzu auch Haushaltsgeräte Elektroherd, PC, Smart-TV, Geschirrspüler, elektrisches Garagentor, ...) zählen.

An Orten bei denen mit Menschenansammlungen gerechnet werden muß ( Schulen, Kirchen, Büros, ...)

 

Muß ich nachrüsten?

Wenn Ihre Anlage vor dem 01.10.2016 errichtet oder erneuert wurde müssen Sie nur nachrüsten, wenn Sie jetzt Ihre Anlage erneuern oder erweitern.

Falls Ihre Anlage vor dem 01.10.16 geplant wurde und vor dem 14.12.18 fertig gestellt wurde brauchen Sie auch nichts nachzurüsten außer Sie erneuern oder erweitern (z.B. Installation einer PV-Anlage o.ä)

Ist Ihre Anlage vor dem 01.10. 2016 geplant und nicht vor dem 14.12.18 fertig gestellt worden, müssen Sie nachrüsten.

 

Woher weiß ich nun was ich zu tun habe wenn ich neu baue oder umbaue?

Es besteht eine Informationspflicht seitens der Elektroplaner und Installateure. Grundsätzlich soll ein Schutzkonzept vom Installateur an den Auftraggeber zu erstellen und zu dokumentieren sein.

 

Wo gibt es weitere Informationen?

Dieser Artikel stellt nur einen groben Überblick dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Da die Materie sehr komplex ist lassen Sie sich von Ihrem Elektrofachbetrieb beraten und informieren Sie sich auf den Webseiten der Hersteller.

 

 

Was macht FM-Netze unverwechselbar ?

 

  • Als kleiner Elektrofachbetrieb bieten wir Ihnen kurze Entscheidungswege und flexible Reaktionszeiten

 

  • Durch unsere langjährige Erfahrung im Stromnetzbetrieb, im Bereich von Trafostationen und professioneller Beleuchtung bieten wir Ihnen die volle Kompetenz für Ihr Anliegen genauso wie im Bereich der klassischen Elektroinstallation

 

  • Da wir mit namhaften Herstellern zusammen arbeiten bekommen Sie qualitativ hochwertige Produkte die auch dem Preisvergleich standhalten können

 

  • Kontinuierliche Verbesserung und regelmäßige Fortbildungen sind bei uns keine hohlen Phrasen sondern werden gelebt, deswegen bieten wir Ihnen auch "neue" Technologien wie das Smart-Home immer auf dem aktuellen Stand der Technik

 

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  • Beratung ist bei uns keine Verkaufsveranstaltung. Wir wollen das Sie das haben was Sie wirklich brauchen, mit der Auswahl sowohl beim Hersteller als auch beim Preis

 

 

 

Brandgefahr durch veraltete Elektrik

 

Jetzt VDE-Prüfung durchführen lassen und Wohnungsbrände verhindern

 

verschmorter DiazedsockelDie Fehlersuche in elektrischen Anlagen insbesondere in Haushalten ist oft zeitaufwendig. Nicht so in diesem Fall. Hier war sofort klar dass der Sicherungssockel der Diazed Sicherung oberhalb des Zählers verschmort war.

 

Achtung Brandgefahr: Wir von FM-Netze haben den Sockel gegen einen neuen ersetzt und eine VDE-Prüfung der Wohnung durchgeführt.

 

Alte Elektrik ist oftmals gefährlich (Gefahr eines Stromschlags, erhöhte Brandgefahr oder einfach Ausfall einzelner Geräte), insbesondere dann wenn sie nicht regelmäßig überwacht wird, Normalerweise ist im normalen Haushalt eine Prüfung und Messung der Anlage alle 4 Jahre ausreichend.

 

Wir unterbreiten Ihnen gerne ein kostenloses und unverbindliches Angebot hierzu.

Halogenlampen sind nun auch out

FM-Netze sorgt trotzdem für behagliche Beleuchtung bei Ihnen

 

Die gute alte "Glühbirne" ist längst tot. Seit 01.09.2018 stirbt auch die Halogenlampe langsam vor sich hin. Ausnahmen bilden lediglich solche Lampen für die es bisher noch keinen vernünftigen Ersatz gibt, z.B. Backofenlampen und z.B. Niedervolt-Halogenlampen (12V, 24V) Effizienzklasse B und Hochvolt-Halogenlampen Klarglas mit Sockel G9 und R7s in Effizienzklasse C

Unser Lagerbestand, der bei Halogenlampen ohnehin sehr klein war, ist inzwischen abverkauft. Doch wie geht es weiter?

Wie beleuchten Sie Ihr Haus, Ihr Gewerbe, Ihr Hotel oder Ihre Gaststätte richtig und kostengünstig?

Die EU-Richtlinie hat den Sinn Energie zu sparen. Schließlich benötigt eine moderne LED-Lampe meist unter einem Viertel der Energie die eine Glühlampe oder Halogenlampe benötigt. Die Lebensdauer einer LED ist auch (bei guten Produkten) erheblich länger, sodass sich die etwas höheren Anschaffungskosten durchaus lohnen.

Wir haben Ihnen dies einmal zusammengestellt:

 

 Glühlampe (bei 1000h im Jahr)

Stromkosten pro Jahr

 EUR

LED-Lampe (bei 1000h im Jahr)

Stromkosten pro Jahr

EUR

LED (Lebensdauer 20000h)

spart für Sie in der Lebensdauer

                                    60W 16,20                                         8W  2,16                280,80 EUR
                                    40W 10,80                                         4W  1,08               194,40 EUR

Berechnungsgrundlage: Strompreis 27ct/kWh, Leuchtdauer 2,7h am Tag. Die Beispielrechnung ist für das "Best in Class Produkt" aus dem Sortiment von Megaman und bei uns erhältlich.

Gleiche Helligkeit gem. EU-Verordnung 244/2009. Die Watt Angaben beziehen sich auf handelsübliche Lampen.  Quelle: IDV GmbH

Lange ist auch die Zeit vorbei in denen LED-Lampen klobige Apparate waren die blaues Licht abstrahlten.

Die neuen LED Lampen können sich sehen lassen. Von dem zweckgebundenen Kellerlichtersatz bis zur hochwertigen Edisonlampe für die anspruchsvollen Kenner bleiben kaum Wünsche offen.

Bei der Planung Ihrer neuen Beleuchtung ist trotzdem einiges zu beachten, Dabei unterstützen wir Sie als Elektrofachbetrieb vor Ort natürlich gerne und herstellerneutral.

Welche Lichtfarbe soll es denn sein?

Es gibt bei LEDs verschiedene Lichtfarben. Zum Beispiel soll es in Wohnzimmern und Gasträumen schön heimelig sein, wobei die selbe Lampe im Arbeitsbereich zum Büroschlaf führen würde. Hier ist dann etwas kälteres Licht gefragt das die hohe Konzentration und Aufmerksamkeit fördert die im Berufsleben nötig ist.

Auch wichtig ist die Farbwiedergabe insbesondere für Ankleidezimmer, Modegeschäfte und Lackierbetriebe, damit es im Sonnenlicht nicht alles ganz anders aussieht.

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen zwischen billigen "Baumarkt-LEDs" und Qualitätsprodukten (die übrigens nicht immer viel teurer sein müssen).

Sollen die Lampen dimmbar sein?

Dimmbar ist schön, da es tagsüber für ein kontinuerliches Licht sorgt und im privaten Bereich einfach gemütlicher ist.

Noch besser ist " dim to warm", das bedeutet ähnlich wie bei der herkömmlichen Glühlampe wird das Licht gelb-rötlicher je weiter man herunterdimmt. Damit lassen sich besondere Lichtatmosphären schaffen.

Es gibt auch umschaltbare Lampen die verschiedene Lichtfarben von gemütlich bis Arbeit zaubern können. Hierzu beraten wir Sie gerne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Rechnungen sammeln und Geld vom Finanzamt zurückbekommen

Handwerkerleistungen sind steuerlich absetzbar

 

Die Arbeitskosten für nahezu alle Renovierungsarbeiten in Ihrem privaten Zuhause sind steuerlich mit bis zu 20% begünstigt --- bis zu 1200 EUR / Jahr.

 

Wie das geht und wie FM-Netze Sie dabei unterstützt lesen Sie hier:

Pro Jahr können Sie bis zu 1200 EUR je Haushalt steuerlich absetzen. Wichtig ist hierbei für Sie:

- Absetzbar sind nur die Arbeitskosten, nicht das Material. Deshalb trennen wir in unseren Rechnungen strikt zwischen Arbeitsleistung und verbauten Materialien.

- Die Rechnung darf nicht bar bezahlt werden um vom Finanzamt anerkannt zu werden. Deshalb geben wir Ihnen die Möglichkeit unsere Rechnungen per Überweisung oder mit EC-Karte zu bezahlen.

- Es sind nur Leistungen in inländischen Haushalten ansetzbar, deshalb führen wir Ihre Wohnanschrift, in der die Leistungen aufgeführt wurden,  in der Rechnung explizit auf.

- Um die vollen Vorzüge zu erhalten können Sie bis zu 6000 EUR Handwerksarbeitsleistungen in Ihrer Steuererklärung pro Jahr angeben. Heben Sie hierzu bitte die entsprechenden Rechnungen UND Kontoauszüge auf.

- In unserer Werkstatt ausgeführte Arbeiten sind steuerlich nicht begünstigt. Diese führen wir in unserer Rechnung gesondert auf falls diese anfallen.

- Ebenso sind handwerkliche Leistungen im Rahmen einer Neubaumaßnahme ggf. nicht ansetzbar.

Lesen Sie hierzu auch den Flyer des ZDH

Der Steuerbonus wird nicht gewährt wenn Sie die Rechnung bereits andersweitig steuerlich abgesetzt haben, z:B. als Betriebsausgabe, Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen , Sonderausgaben ,...

Weitere Informationen, auf Ihre spezielle Situation zutreffend, erhalten Sie bei Bedarf bei Ihrem Steuerberater.

Diese Seite stellt keine Rechtsberatung und/oder Steuerberatung dar und dient nur der allgemeinen Information.